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Mittelalterliche Festung Lyutitsa

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Mittelalterliche Festung Lyutitsa

Mittelalterliche Festung Lyutitsa. Diese Festung ist eine der größten im Ostteil des Rhodopa-Gebirges. Sie ist noch als „Die Marmorstadt“ und „Die Zitadelle von Kaloyan“ bekannt und wurde zum Kulturdenkmal erklärt. Es wird vermutet, dass es sich bei der Festung neben dem menschenleeren Dorf Rogozino nämlich um die in den Annalen vorkommende große und reiche mittelalterliche Stadt Lyutitsa handelt – diese Stadt spielte während der Herrschaft von Kaloyan eine große Rolle in der bulgarischen Geschichte. Die Ruinen der Festung nehmen eine Fläche von 26.000 m2 ein und weisen die Form einer unregelmäßigen Ellipse auf, die Festungsmauern sind ca. 600 m lang und 10 m hoch, wobei 8 der 12 Türme der befestigten Stadt erhalten sind. Aufgedeckt bis heute sind die innere Festung, der Wohnturm des Verwalters, die Fundamente zweier Kirchen, eine Nekropole mit 15 Gräbern und Reste von einem alten Kanalisationssystem.

Ein besonderes Interesse unter den zahlreichen Funden stellt die außerordentlich seltene Münze des Johannes IV. Palaeologus dar, geprägt als Sonderemission “basileus”, sowie die entdeckte Keramik, welche dieser aus Pliska und Preslav (der ersten und der zweiten bulgarischen Hauptstadt) identisch ist. Somit wird bewiesen, dass die Festung bulgarischer Herkunft ist und das Zentrum einer hoch entwickelten Kultur war.

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